12. Fahrt

13. - 15. Juli 2023 

Vier Fahrzeuge werden vorbereitet

Am Mittwochmorgen, 12. Juli, hat Rita mit Unterstützung von Nicole und Leonie drei der geliehenen Fahrzeuge abgeholt. Diese wurden dann von Leonie und Antonia beladen. Leonies Sohn freute sich, diesmal auch etwas mithelfen zu können. 
Benno holte das vierte Fahrzeug ebenfalls bereits am Mittwoch ab und belud es in Adliswil mit Unterstützung von Nachbar Rolf mit dem rund 290 kg Material, die bis dahin in Adliswil gelagert wurden.  

Beladung des ersten Fahrzeuges - der Platz muss möglichst optimal genutzt werden!

 Palettrollifahren ist auch für Jungs spannend! :-)

Dank vieler gleichgrosser Kisten ist das Laden diesmal eine wahre Freude!

Nach einem Blick auf die Exceltabelle wird klar - hier können noch ein paar Kilo mehr rein.

Die Schwestern Antonia und Leonie sind ein eingespieltes Team.

Während es in Grosswangen ganz schön "tüpig" war, belud Benno sein Fahrzeug in der kühlen Tiefgarage.

Geschafft! Benno und Rolf haben die 290 kg Güter für den Transport nach Grosswangen vorladen.

Letzte Vorbereitungen

Vor der Abreise gibt es jeweils noch viel zu tun - schau selbst!

Rita durfte am Mittwochabend bei der Bäckerei Willi Verpflegung für unterwegs abholen. Ein grosses Dankeschön an die Bäckerei Willi!

Antonia packt am Donnerstagmorgen noch die allerletzten Kisten fertig. 

Severin löst die Vignetten für alle Fahrzeuge durch all die Länder.

Und Benno? Der packt wieder aus! Natürlich nur, um sein Fahrzeug danach perfekt mit noch mehr Material zu füllen, so dass kein Zentimeter ungenutzt bleibt! :-)

Antonia stellt die Zollpapiere zusammen. Die Liste der Güter ist lange!

Die Fahrzeuge werden beschriftet!

Dieser Fahrzeug-Sponsor hat sein Logo farblich perfekt auf uns abgestimmt. :-)

Die "luzerner" Fahrer treffen sich um 14.30 Uhr in Grosswangen - gleich geht es los!

Das Fahrerteam der 12. Fahrt

Der Start

Am Donnerstag, um 15 Uhr sind Rita, Antonia, Severin und Benno zusammen mit Pius und Simon in Grosswangen losgefahren. Um 16.30 Uhr haben sie in Ziegelbrücke Corina, Lucas und Roland aufgeladen, damit war das Fahrerteam dann komplett.

Über den Arlbergpass

Da viele der Fahrer*innen bereits einige Male (oder sogar viele Male ;-)) mit dabei waren und die übliche Route somit bereits sehr gut kennen, entschied sich Routenplaner Severin diesmal für einen etwas anderen Weg. Die nur rund 20 min längere Route führte die Crew am Donnerstagabend über den Arlbergpass und dann quer durch Österreich - vorbei an Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien, wo wieder in den altbekannten Reisweg eingeboten wurde.

Severin am Steuer

Diesmal führt die Route über den Arlbergpass (der Tunnel ist gesperrt)

Über den Arlbergpass

Fahrt durch das schöne Österreich

Diese Gegend ist auch bei Bewölkung schön!

Wieso es im "Blacky" nach (schweizer) Käse roch... ;-)

Znacht-Pause

Wenn sie nicht gerade schläft, sitzt Rita auch gerne am Steuer. ;-)

Fahrt in die Nacht

In Lindach wird zum ersten Mal getankt.

Lucas übernimmt den Part des Tankwarts.

Mitternachtsstärkung für die Fahrer

Durch die Nacht in den Morgen

Die Fahrt ging weiter durch die Nacht und einen wunderschönen Morgen. Eine etwas längere Pause gabs am Freitagmorgen bei der Sankt-Adalbert-Kathedrale (Esztergomi Bazilika) in Ungarn - gleich an der Grenze zur Slowakei. Dieser Pausenort war ebenfalls neu und sorgte für etwas Abwechslung auf der langen Reise.

Pius übernimmt das Steuer!

Corina löst den müden Benno ab.

Roland stärkt sich mit etwas Koffein.

Bereits ab 4 Uhr war ein erster heller Streifen am Horizont sichtbar.

Sonnenaufgang

Wunderschöne Morgenstimmung

Morgenpause

Diesmal macht das Team die grosse Pause bei der Sankt-Adalbert-Kathedrale (Esztergomi Bazilika)

Ein toller Punkt, um die...

...Aussicht zu geniessen!

Auf der anderen Seite der Donau beginnt die Slowakei.

Für ein bisschen Spass und Bewegung muss die Zeit ebenfalls reichen.

Unterwegs durch Ungarn

Nach der frühmorgentlichen Bewegungs- und Frühstückspause gings weiter quer durch Ungarn, bis weit in den Osten, zum Treffpunkt und Güter-Übergabeort.

Und weiter geht's!

Roland fährt - vorbei am Sonneblumenfeld...

...und über eine coole Brücke nahe Budapest.

Zwischendurch wieder einmal Tanken...

Es hat noch Sandwiches :-)

Riesige Felder

Und schon wieder Sonnenblumen - davon gibt es auf dieser Strecke sehr viele.

Es gibt immer wieder etwas Spannendes zu sehen!

Umladen

Am Freitagmittag erreichte unsere Crew den Übergabeort und traf dort unsere ukrainischen Partner. Das ukrainische Team bestand diesmal aus den vier Fahrer*innen Ivan Shemet, Serhiy, Kamila und Victor. Mit dabei waren ausserdem Ivans Töchter Maria und Natalia und seine Frau Myroslava. Die ganze Gruppe ist bereits um 3 Uhr morgens losgefahren, musste aber an der Grenze mehrere Stunden warten. Trotzdem waren sie diesmal kurz vor den Schweizern am Übergabeort.
Dank den vielen anpackenden Händen und den praktischen Schachteln dauerte das Umladen weniger als 1.5h. Vorteilhaft war ausserdem, dass die Ukrainer diesmal ebenfalls mit vier Fahrzeugen gekommen waren. Da die Zollpapiere für die Überfahrt der ungarischen-ukrainischen Grenze seit der 11. Fahrt nicht mehr für den ganzen Konvoi, sondern für jedes Fahrzeug einzeln ausgefüllt werden müssen, war es sehr praktsich, dass die Hilfsgüter 1:1 in ein anderes Fahrzeug umgeladen werden konnten. 

Übergeben wurden diesmal:

  • mehr als 1,3 Tonnen Spitalgüter
  • knapp 1 Tonne Babynahrung (diese wird übrigens nicht nur für Babys, sondern auch für ältere oder schwerverletzte Personen verwendet)
  • rund 800 kg Hygieneprodukte
  • über 250 kg Tierfutter
  • ausserdem: Feldbetten, Mehrweggeschirr (Danke an alle Sammler*innen!), Laptops, Rollstühle und ganz vieles mehr!


Zum Schluss gab es noch ein obligates Gruppenfoto, bevor sich die beiden Crews wieder aufteilten. 

Herzliches Aufeinandertreffen der beiden Crews aus der Schweiz und der Ukraine

Dann Besprechung, welche Güter in welche Fahrzeuge umgeladen werden.

Umladen bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen.

Auch wenn die Güter diesmal fast 1:1 in die Fahrzeuge der Ukrainer geladen werden können - damit die schweren Dinge unten liegen, müssen die oberen, leichteren Schachteln draussen zwischengelagert werden, bevor sie wieder eingeladen werden können.

15 kg Hundefutter - für die Tiere, die nichts für den Krieg können und von ihren Besitzern zurückgelassen wurden.

Bald ist alles ausgeladen.

Der Platz muss auch in den ukrainischen Fahrzeugen gut genutzt werden.

Victors Fahrzeug ist fertig beladen. 

Rita notiert während dem Umladen genau, was in welches Fahrzeug geladen wird, damit...

... Antonia danach die Zollpapiere korrekt ausfüllen kann.

Ivan übergibt Rita und Antonia zum Dank Geschenke.

Geschafft!

Übernachtung in Ungarn

Nach dem Umladen ist unser Fahrerteam rund zwei Stunden retour Richtung Budapest gefahren. Dort stärkte sich die Gruppe mit einem feinen ungarischen Goulasch und einer Nacht in der Wagrechten, bevor sie am Samstag nach dem Frühstück den restlichen Rückweg in Angriff nahm.

Mit dabei waren Natalia und Ivan - die Kinder von Ivan Shemet. Die beiden Jugendlichen dürfen während den nächsten drei Wochen bei Rita  "Landdienstferien" machen. Wie die beiden wieder nach Hause zurück kehren erfährst du hier.

1'100 km bis nach Hause

Am Samstag fuhr unsere Crew den weiten Weg zurück in die Schweiz. Um ca 22 Uhr gabs an der Raststätte Bodensee noch ein Abschlussbild, danach trennten sich die Wege der Zürcher und der Luzerner. Gegen zwei Uhr morgens haben es dann auch die letzten bis nach Hause geschafft.

Gleich geht es los! Mit dabei sind neben unserem Fahrerteam die zwei Jugendlichen Natalia und Ivan, welche die nächsten drei Wochen bei Rita verbringen dürfen, und ihre Mutter Myroslava, welche heute mit dem Zug wieder zurück in die Ukraine reist.

zurück auf österreichischem Boden

Die Fleissigen...

... putzen wieder.

Mittagsrast mit feinen Sandwiches, Kuchen und frischen Tomaten uns Pflaumen aus Uzhgorod

Bei diesen Temperaturen...

... ist eine Abkühlung dringend notwendig!

Kinder und Jugendliche aus Druzkhivka haben uns zum Dank Zeichnungen "geschickt".

Kinder und Jugendliche aus Druzkhivka haben uns zum Dank Zeichnungen "geschickt".

Kinder und Jugendliche aus Druzkhivka haben uns zum Dank Zeichnungen "geschickt". 

Kinder und Jugendliche aus Druzkhivka haben uns zum Dank Zeichnungen "geschickt".

Noch ein letztes Gruppenb, dann trennen sich die Wege der Fahrer am Samstagabend.

Putzfeen am Werk

Normalerweise steht bei Rita, Antonia, Severin und Benno am Sonntag der Fahrzeugputz und die Fahrzeugrückgabe auf dem Programm. Dieses Mal haben sich jedoch Putzfeen gemeldet und die Reinigung der drei "Luzerner" Fahrzeuge übernommen, so dass Rita, Antonia und Severin die blitzsauberen Fahrzeuge anschliessend nur noch zurückbringen mussten.
Ein herzliches Dankeschön an die Familie Schacher für diesen tollen Einsatz!

Benno musste "sein" Fahrzeug auch diesmal selber putzen.

Die Chefin der Putzfeen-Equipe

Putzfee Nr. 2

Putfee Nr. 3

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Wunderversorgungs-Kits angekommen

Die Güter werden in der Ukraine sehr schnell weiterverteilt. Bereits am Montag haben wir nebenstehendes Video erhalten - Gennadii Druzenko bedankt sich darin bei den Spendern der Wundeversorgungs-Kits für ihre Spende und die Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine.

Danke!

Ein riesiges DANKE an alle, die uns unterstützen und somit unseren ukrainischen Freunden und ganz vielen Personen in der Ukraine einen Lichtblick in dieser schwierigen Zeit schenken!