14. Fahrt

16. - 18. November 2023 

Vier Fahrzeuge beladen

Zum ersten Mal konnten alle vier Fahrzeuge bereits einen Tag vor der Fahrt beladen werden. Die ersten beiden Kastenwagen haben Antonia und Leonie bereits am Vormittag gefüllt. Am Nachmittag stiessen Benno und Severin mit zwei weiteren Fahrzeugen hinzu. Bennos Bus musste zuerst ausgeladen werden - hatte er doch unterwegs noch mehrere 100 kg an Material abgeholt, welches erst noch gewogen und beschriftet wird - bevor er für den Transport beladen werden konnte. 

Mittwochmorgen - bei schönem Wetter starten Antonia und Leonie mit dem Beladen des ersten Fahrzeugs.

Diese Untersuchungsliege darf künftig kranken oder verletzten Menschen in der Ukraine dienen.

2. Fahrzeug bald fertig gefüllt! Langsam wird auch das Verladen von "unförmigen" Gütern - wie z.B. Rollstühlen - immer einfacher.

Während die beiden Schwestern in Grosswangen bereits den zweiten Kastenwagen füllen, fährt Benno in Adliswil los.

Unterwegs holt er noch einmal viel gespendetes Material ab - Kabel und Lampen...

...und beim nächsten Halt Wachs, Krücken und noch viele weitere tolle Güter.

Vielen Dank an Rolf und Jeanette Schaller für die spontan Hilfe beim Einladen! :-)

In Grosswangen müssen die eingesammelten Güter erst wieder aus Bennos Fahrzeug ausgeladen werden...

... bevor das Fahrzeug für die lange Reise optimal beladen wird.

3. Fahrzeug voll! Für Benno heisst es nun: Zurück damit nach Adliswil, von wo aus dieses Fahrzeug am Donnerstag startet.

Währenddessen wird in Grosswangen das vierte und letzte Fahrzeug beladen. Ein Teil der neu mitgebrachten Kabel wird gleich noch gewogen, beschriftet und in dieses Fahrzeug eingeladen.

Das Beladen geht auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter.

Los geht's!

Am Donnerstagnachmittag hat sich eine achtköpfige Crew mit den vier Fahrzeugen - beladen mit insgesammt rund 4.3 Tonnen Hilfsgütern und über 1'350 kleinen Weihnachtsgeschenken - auf den Weg Richtung Osten gemacht. Mit dabei waren diesmal (v.l.): Severin, Rino, Roland, Antonia, Rita, Roland, Gregory und Hans.

Nachtessen im Trockenen

Nach einem mehrheitlich trockenen Start setzte gegen Abend starker Regen ein. Da Roland eine überdachten Tankstelle als Essplatz auserkor, konnte das mitgebrachte Nachtessen dann glücklicherweise doch im Trockenen gegessen werden.

Fahrt am Walensee entlang - hier ist es noch trocken und die Abendstimmung ist toll!

Nachtessen unterwegs - dank überdachter Tankstelle im Trockenen

Lecker!

Antonia mit Newbie Hans

Fahrt durch eine regenreiche Nacht

Infolge schlechten Wetters fielen die nächtlichen Pausen diesmal etwas seltener und kürzer aus. Unsere Fahrercrew erreichte deshalb bereits am Morgen um 5 Uhr Budapest und hatte einmal mehr grosses Glück: Nachdem es die ganze Nacht stark geregnet hatte, gab es genau zum Zeitpunkt der Morgenpause eine trockene Phase und das Team konnte die traumhafte Aussicht auf Budapest geniessen.

Bereits am Morgen um 5 Uhr erreicht die Gruppe Budapest.

Hier gibt es einen Frühstückshalt mit Schoggidrink, Biberli und toller Aussicht!

Um 8 Uhr macht die Crew eine wohlverdiente Kaffeepause im Trockenen.

Wenn Schlaf wichtiger ist als die Kaffeepause...

Treffen in Ungarn

Nicht nur die Morgenpause fand früher statt, unsere Crew kam auch bereits um 9.45 Uhr am Umlade-Treffpunkt im Osten Ungarns an. Hier traf sie auf die ukrainische Crew, die diesmal aus Pavlo, Sergiy, Roman, Viktor und Sergiys Sohn Daniel bestand. 
Damit die Güter trotz Regen nicht nass wurden, fand das Umladen in einer Halle statt. Diesmal stimmte die Anzahl und Grösse der Fahrzeuge ziemlich gut überein, so dass - zum allerersten Mal! - die Güter 1:1 von einem schweizer Fahrzeug in ein ukrainisches Umgeladen werden konnten und nicht auf verschiedene Fahrzeuge umverteilt werden mussten. Entsprechend schnell ging das Umladen und bereits nach rund einer Stunde war diese Arbeit erledigt.


Auf eine gemeinsame Kaffeepause musste diesmal leider verzichtet werden. Ivan S., welcher unsere Güter sonst immer entgegen nimmt, hat diesmal zum ersten Mal keine Ausreisepapiere aus der Ukraine gekriegt und konnte leider nicht dabei sein. Glücklicherweise konnte Pavlo relativ kurzfristig für ihn einspringen - musste jedoch anfangs Nachmittag wieder in der Ukraine sein, so dass es diesmal ein bisschen schneller gehen musste.

Damit die Güter trotz Regen nicht nass werden, wird diesmal in dieser Halle in der Nähe von Zahony umgeladen.

Ausladen...

... und wieder einladen

Eine Röntgenliege für Kinder

Mit vereinten Kräften wird angepackt.

Einige zeigen Superkräfte (45 kg!) :-)

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Die mit blauem Klebeband markierten Schachteln enthalten nützliche Weihnachtsgeschenke für bedürftige Menschen im Süden der Ukraine. 

Pavlo (links) und Sergiy freuen sich.

Rita und Antonia bereiten die Zollpapiere für die einzelnen Fahrzeuge vor, damit die ukrainischen Autos möglichst ohne Schwierigkeiten über den Zoll kommen.

Zum Schluss gibt es noch Geschenke: Pavlo übergibt dem Team eine Ukrainische Flaggen mit Unterschriften,...

... bunte Socken für die Fahrerinnen und Fahrer,...

...und ein besonders Schwert. :-)

Gesamtfoto der beiden Crews nach erfolgtem Umladen

Die vier schweizer Fahrzeuge sind geleert und bereit für die Rückfahrt!

Material bereits in der Ukraine

Um 14 Uhr erreichten uns bereits die Nachricht, dass die Ukrainer die Grenze diesmal im Rekordtempo (1h) überqueren konnten und das Material bereits im Lager in Uschhorod angekommen ist. Von hier aus wird es in den nächsten Tagen und Wochen in der ganzen Ukraine verteilt. 

Unser Fahrerteam erreichte um 15 Uhr ihre Unterkunft in Miskolc und hatte so mehr Erholungszeit als sonst. 

Unsere Crew gönnt sich eine verdiente Kaffeepause nach getaner Arbeit.

Am frühen Nachmittag erhalten wir Bilder, die zeigen, dass die Ukrainer bereits dabei sind, unser Material auszuladen.

Geschafft! Das Material ist bereits im ukrainischen Zwischenlager in 

Uschhorod angekommen.

1'250 km und ein Stopp auf dem Pannenstreifen

Am Samstagmorgen um 8. 15 Uhr fuhr unsere Crew - in den neuen, bunten Socken aus der Ukraine :-) - von Miskolc aus los. Vor ihnen lag eine Tagesetappe von rund 1'250 km. 

Kurz nach dem Abfahren bemerkten die Fahrer eines Autos, dass sich ein Teil an der Unterseite ihres Autos gelockert hatte. Sofort wurde auf dem Pannenstreifen angehalten und - mit Pannendreieck und Leuchtweste ausgerüstet - nachgesehen, was los ist. Vor Ort konnte das Teil nur ungenügend befestigt werden und so fuhr das Team von der Autobahn, wo ein neuer Versuch gestartet wurde. Da auch dieser nicht zielführend war, fuhr der Konvoi zu einem naheliegenden Werkhof, wo das Fahrzeug behelfsmässig aufgebockt werden konnte. Rino hatte natürlich - wie sich das für ein richtiger schweizer Bub gehört :-) - ein Sackmesser dabei. Auch Kabelbinder gehören glücklicherweise zu seiner Grundausrüstung. So gut ausgerüstet konnte Hans das lockere Teil gut befestigen, so dass es auf der restlichen Rückfahrt keine weiteren Zwischenfälle gab. Das ganze Intermezzo dauerte gut 1.5 Stunden und war der Grund, wieso unsere Crew diesmal etwas später nach Hause kam. 

Das andere Abfahrtsfoto: Zum Dank haben die Fahrer von den Ukrainern tolle Socken erhalten und machen sich damit auf den Rückweg. 

Hier erfolgte ein vergeblicher Versuch das lose Teil zu befestigen.

Zum Glück waren Hans und Rino dabei! Hans befestigte das lockere Teil...

... mithilfe von Rinos Sackmesser und Kabelbinder!

Einer arbeitet, die anderen schauen zu. :-)

Budapest bei strahlendem Sonnenschein

250 km geschafft, noch 1'ooo km to go!

Richtung Westen ziehen wieder mehr Wolken auf. 

Zurück in der Schweiz

Nach dieser langen Rückfahrt waren am Sonntagmorgen um 2 Uhr endlich alle unsere Crewmitglieder wieder zu Hause. 

Unsere nächsten beiden Fahrten finden im Januar und im März statt.