So intensiv und kräftezehrend die rund 60-stündigen Fahrten auch sind – sie bilden letztlich „nur“ den Schlusspunkt einer langen und sorgfältigen Vorbereitungsphase. Denn bevor der Transport
überhaupt starten kann, stehen zahlreiche Aufgaben an: Spendenanfragen und Rücksprachen, Materialbestellungen und Einkäufe, das Anliefern oder Abholen von Gütern sowie das Sortieren, Verpacken,
Wiegen und Beschriften der einzelnen Hilfsgüter. Dazu Absprache der Fahrtdaten mit den ukrainischen Partnern, Anfrage bei den "Fahrzeug-Gönner", Zusammenstellung des Fahrer-Teams sowie Planung
von Route und Hotel. All diese Schritte sorgen dafür, dass das Kernteam von engagiert mit Herz bereits im Vorfeld unzählige Stunden mit Organisation und Vorbereitung beschäftigt ist.
Durch Ritas Reise in die Ukraine und die Weihnachtsgeschenkeaktion war diesmal einiges ein bisschen anders als sonst. Ausserdem haben wir uns rund eine Woche vor der Fahrt entschieden, die Fahrt zum ersten Mal mit fünf Fahrzeugen durchzuführen, damit die Weihnachtsgeschenke sowie die kurzfristig zusätzlich organisierten Generatoren alle mit können. (Aufgrund aktuell äusserst akuter Strommangellage in der Ukraine mit täglich langen Stromabschaltungen in allen Landesteile, haben uns unsere Partner um zusätzliche Generatoren gebeten.) Somit organisierte Antonia innert wenigen Tagen ein zusätzliches Fahrzeug und zwei weitere Fahrer.
Klick dich für einen kleinen Eindruck der Vorbereitungen durch die Bilder:
Noch ein letzter Kraftakt, bevor die Fahrt losgehen kann: Am Mittwoch vor der Fahrt steht jeweils das Beladen der Fahrzeuge an. Am frühen Morgen desselben Tages zeigte sich diesmal, dass eines der Fahrzeuge aufgrund der technischen Defekts doch nicht für die lange Fahrt geeignet ist. Innerhalb von wenigen Stunden gelang es Antonia und Rita erfreulicherweise, einen Ersatz zu organisieren, so dass der Fahrt mit fünf Fahrzeugen nichts im Wege stand.
Glücklicherweise erhielt das Ladeduo Antonia und Leonie Unterstützung von den zwei tatkräftigen Helfern Hebi und Markus. So konnte die Beladung trotz zusätzlichem Fahrzeug bereits Mitte Nachmittag abgeschlossen werden.
Am Donnerstagnachmittag ging es nun also endlich los. Gleich nach der Abfahrt in Grosswangen musste die fünfköpfige Startcrew wieder einmal ein Autolicht wechseln (tatsächlich dasselbe, welches unser Fahrerteam bereits auf einer anderen Fahrt ausgewechselt hat...). In Brugg stiess die "Zürcher-Delegation" dazu. Der Konvoi funktionierte auch mit fünf Fahrzeugen und die Zusammensetzung der Mannschaft war super.
Sechs der zehn Fahrer/innen unterwegs - nur einer fährt in die falsche Richtung. ;-)
Das Wetter und der Verkehr machten gut mit: Sonne bei der Abfahrt, Wolken - aber weder Schnee noch Regen - und ein schöner Mond in der Nacht, auf dem Rückweg zwar vereinzelt etwas Regen, aber trotzdem gute Fahrverhältnisse und wenig Verkehr.
Die Stimmung bei der Übergabe war sehr herzlich. Die Freude über das Wiedersehen war spürbar und das Umladen klappte auch mit fünf Fahrzeugen problemlos.
Auf der Rückfahrt übernachtete unsere Crew am Freitagabend in einem Hotel im Stil einer "Geister-Burg". Am Samstag nahm sie dann den grossen Teil der Strecke unter die Räder. In Hörbranz besiegelten die Fahrerinnen und Fahrer die Fahrt mit dem Traditionellen "Leberkääs" und einem Abschlussfoto, bevor sich die Teams aufteilten und Richtung Zürich, bzw. Luzern auf den Heimweg machten.
Die nächste Fahrt findet im Januar 2026 statt.
Im neuen Jahr gibt es ausserdem Anlässe, die dich vielleicht interessieren könnten:
engagiert mit Herz
Innerdorf 6
6022 Grosswangen
IBAN: CH78 0630 0507 3462 0455 0
TWINT an: Antonia Brusa, 079 800 72 36